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ALLERGIEN
1.)
Es gibt verschiedene Arten von Allergien.
Im Grunde ist eine Allergie nur eine überempfindliche Reaktion eines
Menschen auf einen ganz bestimmten Stoff. So gibt es zum Beispiel den
Heuschnupfen. Der Heuschnupfen ist nicht etwa eine Allergie gegen Heu,
sondern vielmehr gegen Pollen von blühende Gräsern, Bäumen,
Blumen, Getreide und Sträuchern. Der Fachbegriff für den Heuschnupfen
ist Pollinosis. Die Symptome dieser Krankheit sind
offensichtlich.
Der Patient bekommt eine juckende Nase,
welche zu einem Niesreiz führt und schließlich einen Niesanfall
auslöst. Im wiederholten Falle führt dies bei Allergikern zu einer
ständig verstopften Nase. Außerdem sind die Augen gerötet und
jucken sehr stark. Manchmal treten die Augenbeschwerden aber auch einzeln auf
und heißen dann allergische Bindehautentzündung.
Die Beschwerden des Heuschnupfenpatienten
beginnen mit dem ersten Pollenflug im Frühjahr. Der Patient kann oft
jahrelang an Heuschnupfen leiden bevor er dann Asthma bekommt.
Das Asthma tritt in den meisten
Fällen anfallsweise auf. Bei einem solchen
Anfall verengen sich die Atemwege dann
völlig. Man muß allerdings in ein allergisches und ein nicht -
allergisches Asthma unterscheiden.
Das nicht – allergische Asthma
, an dem die meisten Asthmatiker leiden, wird meistens durch einen Infekt oder
Virus ausgelöst. Man spricht dann von einem infektbedingten oder
Intrinsic- ( inneren ) Asthma. In der Kranken- geschichte solcher Patienten wird
des öfteren berichtet, daß es irgendwann einmal zu einer besonders
starken und lang anhaltenden Bronchitis gekommen ist, in deren Anschluß
sich dann das Asthma entwickelt hat. Auch sich wiederholende
Nasen-Nebenhöhleninfektionen können ein Asthma auslösen.
Das allergische Asthma , unter dem
ungefähr jeder fünfte Asthmatiker leidet, wird durch eine allergische
Reaktion in den großen Atemwegen ausgelößt. Dabei schwellen
dann die Bronchialwege an und es wird ein zähes Sekret produziert. Dieses
Sekret ist nur sehr schwer abzuhusten. Durch die Verengung der Atemwege hat der
Patient Schwierigkeiten die eingeatmete Luft wieder auszuatmen. Dadurch bekommt
der Asthmatiker dann Angst zu ersticken. Typisch ist auch die Verkrampfung der
Muskulatur.
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