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Die
Ärzte sprechen des öfteren von Atopikern.
Bei
der Neurodermitis regiert die Haut oft überschießend auf verschiedene
unspezifische Umweltreize, wie zum Beispiel:
Wärme
oder Kälte; chemische Reize; intensiv riechende Düfte; bakterielle
oder virale Entzündungen; Kontakt mit tierischen Produkten wie Federn,
Wolle, Leder oder Fell.
In
Haustests reagieren Neurodermitiker oft auf Hausstaub,Tierhautschuppen, Pollen
und bestimmte Nahrungsmittel ( Milch und Hühnereier).
Die
Neurodermitis ist an rötlichen und hautfarbenen Papeln zu erkennen. Diese
knötchenförmige Verdickung der Haut tritt besonders in den Armbeugen
und in den Kniekehlen auf. Dabei entwickelt sich ein solch starker Juckreiz,
daß Neurodermitiker oft die Papeln blutig jucken. Diese offenen Stellen
sind dann natürlich Bakterien Fänger, das führt dann wieder zu
eitrigen Entzündungen.
Viele
Neurodermitiker leiden schon als Kind unter Milchschorf. Milchschorf ist durch
einen starken Juckreiz auf dem Kopf erkennbar. Der Name Milchschorf kommt daher,
daß die nach dem jucken verkrustete Kopfhaut nach angebrannter Milch
aussieht.
Ein
hoher Gehalt an Immunglobulin E im Serum ist ein Hinweis auf die Entwicklung
einer Neurodermitis. Auch psychische Faktoren können eine Neurodermitis
auslösen. (Streß)
2.)
Einen
direkten Zwischenwirt oder Wirt gibt es bei den Allergien nicht. Die meisten
Allergien werden über die Eltern vererbt. Dabei wird allerdings nicht eine
spezielle Allergieform vererbt, sondern nur die Bereitschaft zu einer
allergischen Reaktion. Wenn beide Elternteile an einer Allergie erkrankt sind,
liegt die Wahrscheinlichkeit bei 70%, daß das Kind noch während
seiner Kindheit eine Allergie bekommt. Um die Allergie zum Ausbruch zu bringen
müssen allerdings noch andere Umweltfaktoren gegeben sein. Zum Beispiel
Infekte im Nasen- und Bronchienbereich oder der Einschluß von Zigaretten-
Rauch. Diese zwei Faktoren: 1.) die Erblichen und 2.) die Umwelteinflüsse
bedingen aus heutiger Sicht das Ausbrechen einer Allergie. Leute die die
erbliche Veranlagung zu einer Allergie haben nennt man Atopiker.
3.)
An
einer Allergie direkt kann man nicht sterben. Man kann höchstens an den
Folgen eines Allergieanfalles sterben. Nehmen wir das Beispiel einer Wespen-
oder Bienengiftallergie. Der Allergiker wird von einer Biene gestochen. Nun
schwillt der Hals an, so daß der Allergiker keine Luft mehr bekommen kann.
Doch genaue Zahlen über die Anzahl der Todesopfer gibt es nicht, da die
betreffenden Personen nicht an einer Allergie stirbt.
Kontraktion
[lat.], Zusammenziehung, z.)B.
von Muskeln (Muskelkontraktion).
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